#16 Authentisch statt Hochglanz – so gewinnen Sie Pflegekräfte über Social Media

Shownotes

In der aktuellen Podcast-Episode zeigen Kevin Heinrich, Pflegedirektor vom Marienkrankenhaus Hamburg und Pflegekommunikator John Victor Lopes, wie authentische Einblicke statt Hochglanz-PR zu messbaren Ergebnissen führen. In nur sechs Monaten erzielten sie über 80 Mio. Views auf Instagram und TikTok – mit spürbaren Effekten auf Ausbildung und Recruiting: zweistellige Bewerbungen pro Platz und starke Interaktion statt bloßer Reichweite. Gastgeber und Moderator Dr. Benedict Carstensen spricht mit ihnen darüber, wer digitale Sichtbarkeit wirklich braucht, wie man Ziele und Zielgruppen klar definiert, Unternehmenskommunikation und Datenschutz sauber einbindet und warum Vertrauen und Freiräume der Schlüssel sind. Besonders relevant für ärztliche Abteilungen: Sichtbarkeit als strategische Vorsorge gegen Engpässe – und die Frage, ob ein „ärztlicher Kommunikator“ der nächste sinnvolle Schritt ist. Jetzt reinhören!

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00:00:04: Level Up Klinikführung – innovative Ideen für leitende Krankenhauserztinnen

00:00:10: und Ärzte.

00:00:11: Der Podcast

00:00:12: zum CB-Chefärztebrief mit Dr.

00:00:15: Benedikt Carstensen.

00:00:17: Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich freue mich, dass Sie heute wieder zur Episode mit dabei sind!

00:00:24: Die Abteilung nach außen zu repräsentieren gehört zu den Aufgaben als Abteilungsleitung.

00:00:30: Viele denken hier im ersten Moment an Kongressvorträge, treffen von lokalen Ärztekreisen oder einen Beitrag in der Lokalenpresse.

00:00:39: Dabei hat sich mit den sozialen Medien ja schon seit längerem ein neuer digitaler Raum geöffnet wo noch mehr Wirkung möglich ist.

00:00:49: Die Frage die sich auftränkt ist doch wer braucht digitale Sichtbarkeit und warum?

00:00:55: Und wie kann ich mit meiner Abteilung erfolgreich digital sichtbar werden?

00:01:00: Darüber spreche ich heute mit einem außergewöhnlichen Zweierteam.

00:01:04: Kevin Heinrich ist Pflegedirektor in einem Hamburger Krankenhaus und hat mit John einen Mitarbeiter angestellt, der Pflegekraft-und zeitgleich Pflegeinfluencer ist.

00:01:14: Schön dass ihr beide hier seid!

00:01:16: Vielen Dank!

00:01:17: Danke für die Einladung!

00:01:19: Ich würde mal gerne anfangen mit.

00:01:22: viele Arbeitgeber haben Unternehmensprofile auf Social Media

00:01:26: usw.,

00:01:27: aber Vom klassischen Social Media Auftritt eines Hauses zu einer gezielten Anstellung eines Influencers ist es ja ein großer Schritt.

00:01:36: Wie kam's dazu?

00:01:37: Ja, also John is mehr als ein Influencer das muss man an der Stelle direkt schon mal sagen.

00:01:43: mittlerweile benutzen wir auch untereinander vor allem den Begriff Fliegekommunikator weil es eben die klassischen Medienbetrifft wie du ja eben schon angeführt hattest Kongresse Referententätigkeit aber auch schreiben gerade gemeinsam auch ein Artikel, also das gehört alles schon auf dazu und der ist natürlich in gewisser Hinsicht eine Marke.

00:02:04: Und das war für mich sozusagen auch der Ursprung.

00:02:08: wir hatten vor einiger Zeit im Vorweg ist schon Kontakt und als ich dann im vergangenen Jahr Pflegedrektor geworden bin am katholischen Ringkrankenhaus habe ich gesagt Mensch Wir haben das übliche Problem wie viele Hamburger Kliniken etwa Ein Drittel bis ein Viertel unserer Ausbildungsplätze sind nicht besetzt.

00:02:26: Der Fachkräftebedarf schlägt zu oder hat bereits zugeschlagen, wir wissen dass durch die Demografie uns in den nächsten fünf bis zehn Jahren einige Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verlassen.

00:02:36: und ja ich sag mal die Strategie vieler Hamburger Kliniken liegt daher oft auf der Akquise internationaler Pflegender.

00:02:44: das machen wir auch schon seit einiger Zeit und seit vielen Jahren und auch sehr erfolgreich immer in einem gewissen Maße, aber so dass es aus unserer Perspektive systemverträglichen unserem Unternehmen ist.

00:02:56: Und trotzdem haben wir gesagt Mensch wenn wir jetzt in die Situation kommen das wir unsere Ausbildungsplätze mit nicht europäischen Kolleginnen füllen müssten dann ist das ziemlich herausfordernd weil Fremdsprache da einfach ein großes Systemfeld ist und wir aus erfahrungswertem anderer Kliniken wissen dass die jungen Auszubildenden und Studierende aus einem nicht europäischen Ausland kommen, trotz B-II-Niveau dann häufig einfach in der Schnelligkeit nicht mitkommen.

00:03:23: Und deswegen haben wir gesagt, wir wollen einen anderen Weg gehen.

00:03:27: und mir war aus meiner Vorbeschäftigung schon das Themenfeld soziale Medien sehr wichtig und ich habe gesagt da gehen wir jetzt mal ein anderer Weg.

00:03:36: Und wie sieht der Weg genau aus?

00:03:40: Wie hast du den geplant und gab es vielleicht außer John noch andere Menschen die du da in Betracht gezogen hast?

00:03:46: Nee, ich hatte nur Kontakt zu John weil ich ihn mir vorher schon so ein bisschen ausgeschaut hatte und per kalte Akquise sozusagen aktiv kontaktiert hatte.

00:03:55: Weil mir die Art und Weise wie er Medien gestaltet hat gut gefallen hat und wo ich gedacht habe das kann matchen da können wir irgendwie ein ähnliches Commitment miteinander haben Und dass kann auch zu der Kultur unseres Krankenhauses passen.

00:04:09: Wir sind nun ja auch in katholisches Krankenhaus wo man ja auch ehrlicherweise sagen muss Mensch Das Verunglimpfen der Kirche oder jetzt fragwürdige Videos mit Patientinnen, oder das Lustigmachen über Patientinnen.

00:04:20: Oder schwierige Versorgungssituationen finden wir ethisch ziemlich schwierig und haben gesagt deswegen brauchen wir jemanden, der auch in seiner Biografie die Medien so gestaltet hat dass wir sagen können, dass das passt zu uns.

00:04:31: Und da bin ich der Meinung, dass wir mit John den richtigen Kandidaten gefunden haben.

00:04:36: Wir haben uns dann getroffen und haben, ich sag mal miteinander entwickelt.

00:04:40: wie können wir es gut aufgleisen Und da würde ich es zumindest sagen, relativ schnell auf einer Bandlänge und haben ziemlich zügig miteinander einen guten Weg beschritten.

00:04:50: Der ja so ein bisschen auch abweicht von dem Standard Corporate Influencer der dann vielleicht über seinen eigenen Kanal sozusagen Drop, wo er arbeitet.

00:05:01: Sondern es ist bei uns ja so dass John primär unseren Kanal prägt.

00:05:06: Häufig in der Kooperation mit seinem eigenen Kanal aber er präagt im den Kanalpflege Marinkrankenhaus.

00:05:13: Jon welche Ziele hattet ihr sozusagen von Anfang an irgendwie im Blick oder auch für euch dann für die Zusammenarbeit definiert?

00:05:23: Was wollt ihr erreichen was ist deine konkrete Aufgabe?

00:05:28: Ja, bei Kevin fand ich ganz spannend im Austausch.

00:05:31: Klar ging es viel darum, Image-Pflege auffallen, der Öffentlichkeitsarbeit aber auch den Aspekt einzubringen, den Pflegeberuf in der Öffnlichkeit zu zeigen wie er halt auch ist und weg von diesen ganzen Klischees.

00:05:44: also nicht nur wir wollen jetzt hier Bewerber generieren sondern wirklich auch den Pflegeberuf eine Möglichkeit weiterentwickeln oder anders zeigen.

00:05:51: genau das war so wo ich Auf der Anhaltspunkt im Austausch, wir hatten wirklich im Vorfeld ganz viel gesprochen.

00:05:57: Auch dann persönlich hatten wir mehrere Treffen, wo wir dann so ein bisschen den Weg gehen, warum jetzt einschlagen und das war für mich Faktor, dass finde ich spannend.

00:06:09: Dass es nicht rein hier machen, mal etwas Reichweite und hoffentlich sieht uns jemand sondern dieses ganzheitliche Konzept von klar natürlich auch Bewerber generieren als Klinik auffallen aber halt auch wirklich diesen Pflegeberuf nochmal aufzuwerten mit Inhalten dann aus der Klinik.

00:06:26: Und das war für mich so, auch am Ende des Entscheinen, wo ich sage, dass es sehr spannend ist, weil ich selber aus der Langzeitpflege komme und habe da mehrere Jahre für einen großen Pfleger-Betreiber die Inhalte erstellt also alles in eigen Regie was auch gut war genau und dementsprechend fand ich den Aspekt spannend okay die nächsten Step vielleicht mal zu machen eine Klinique Gerade auch in Marienkrankenhaus haben wir ja viele Fachbereiche, die einfach mal aufzuzeigen.

00:06:52: Und genau das war ein positives Image zeigen, Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarkeit für den Pflegeberuf.

00:06:58: Jetzt geht bei einigen Hörerinnen und Hörern so bisschen die Frage im Kopf rum Es gibt doch eine Unternehmenskommunikation.

00:07:07: Öffentlicheitsarbeit liegt ja häufig in anderen Ressorts.

00:07:11: Nur vielleicht um dieses Fragezeichen zu beantworten, wie geht ihr damit um?

00:07:16: Wie grenzt ihr euch ab?

00:07:17: Weil ihr seid ja sozusagen im Pflegebereich und komplett sozusagen in einer anderen Abteilung.

00:07:24: Also wie funktioniert das bei euch?

00:07:28: Also ich glaube vorab kann man da schon sagen, bevor John da sozusagen das nochmal aus der Praxis berichtet wie es dann wirklich läuft.

00:07:35: Dass wir eine sehr junge moderne Unternehmenskommunikation haben die da jetzt einfach auch verstanden hat dass man Menschen von der Basis aus der praxis braucht die so dieses alltägliche Leben spiegeln.

00:07:47: Und deswegen konnten wir da relativ schnell unsere Unternehmenskommunikation von diesem Vorhaben auch überzeugend, dass man sagt es macht Sinn wenn wir jemand aus der Praxis herausprägen und das im Schulterschluss gemeinsam miteinander gestalten.

00:07:59: Wenn man weiß, das ist jetzt vielleicht ein vermeintlich kritischer Themenbereich, das man dann gemeinsam drauf schaut.

00:08:04: Wir haben aber im Vorwege gemeinsam mit der Unternehmskommünikation und mit mir praktisch so einen Grundkonstrukt die Grenzpfeiler sozusagen definiert damit man sagen kann John so weit ist dein Spielraum das kannst du machen, da vertrauen wir auf dich.

00:08:19: Du musst aber auch natürlich auf Datenschutz etc.

00:08:21: achten.".

00:08:21: Das liegt in deinem Verantwortungsbereich.

00:08:24: Wenn du das selber gestaltest und es keinen Freigabeprozess gibt dann musst du halt diese Regeln einhalten und da sind wir im guten Schulterschluss miteinander unterwegs.

00:08:34: Kevin hattet ihr vorher so eine Art Business Case gerechnet?

00:08:38: Also ich gehe mal davon aus Hauptmehrwert, den ihr durch Johns Arbeit oder den der John durch seine Arbeit generiert ist sozusagen eine verbesserte Bewerberquote, Bewerberszahl.

00:08:53: Habt ihr das vorher auch wirtschaftlich einmal gerechnet?

00:08:56: nicht bis ins Detail, ehrlicherweise.

00:08:59: Auch ich hatte da ziemlich viel Vertrauensvorschuss seitens meiner Vorgesetzten und seitens der Geschäftsführung.

00:09:05: aber wir haben natürlich schon gesagt dass die Kosten sich wiederfinden müssen im Bereich Akquise wo wir sonst eben kosten vielleicht für internationales recruitment oder Akquisenmaßnahmen werbe Maßnahmen ausgeben würden.

00:09:18: Ich erlebte es tatsächlich häufig das man innovative Vorhaben umsetzt, weil man so eine Art Grundüberzeugung im Bauch hat und weil es einfach so augenscheins evident ist dass es eben finanziell einfach nur vorteilig sein kann wenn es dann erfolgreich ist.

00:09:35: Dann kommen wir gleich mal zur nächsten Frage.

00:09:36: John du bist Pflegekommunikator in eurem Krankenhaus willst natürlich die Sichtbarkeit erhöhen.

00:09:44: Ihr postet regelmäßig auf Sozialmedien, aber darüber hinaus auch noch in anderen Medien seid ihr Präsent.

00:09:52: Wie definierst du deinen Erfolg?

00:09:54: Am Ende sind es halt diese authentischen Einblicke, dass wir gar nicht dieses Hochglanz, was vielleicht auch früher natürlich funktioniert hat.

00:10:02: Es ist ja auch eine Entwicklung gerade in den sozialen Medien oder in der Gemeinde dieser Öffentlichkeitsarbeit.

00:10:07: Wir werden ganz viel durch authentische Einblicken, dass man nicht immer alles ist toll sondern auch mal kritisch Dinge ansprechen und Probleme, wo sich die Pflegekräfte wiedersehen.

00:10:18: Ich denke, das macht halt ganz viel aus.

00:10:20: Klar kann man jetzt auch noch gucken inwiefern bestimmte Videoinhalte wie wird gedreht?

00:10:26: Ist da viel Schnitt?

00:10:27: ich sage auch ganz viel.

00:10:28: ist so dieses dass wir halt wenig Schnitt haben.

00:10:30: Wir haben einfach es wirklich viele wirklich als sind das jetzt Situationen.

00:10:34: wir haben natürlich auch Stilzungen die halt nachgestellt werden aber halt sehr real dann auch und dadurch dass wir hier nicht mit einem großen Skript arbeiten Es sind Ideen Die Mitarbeiter die ihnen Videos zu sehen sind agieren dann ganz eigenständig mit ihren Wort Wir gehen auch in den Austausch.

00:10:50: Welche Themen sind vielleicht gerade interessant?

00:10:52: Und dementsprechend bauen wir darum halt Inhalte, also es ist jetzt nicht immer das ich da sitze und das machen wir heute sondern dass sich in den Teams gehe und gucken okay was ist denn euer alltägliches Geschäft oder was beschäftigt euch?

00:11:04: oder was ist vielleicht auch interessant nach außen zu tragen.

00:11:06: und da finde ich auch den Aspekt, dass ich jetzt nicht aus der Klinik komme, sondern aus der Langzeit pflege ganz gut weil natürlich auch bestimmte Dinge auch vielleicht nicht kenne durch die tägliche arbeit und halt einen anderen blick darauf werfen kann wo ich sage also viele mit aber da halt mein ja das ist doch vollkommen klar warum muss ich das jetzt erklären?

00:11:22: und ich sag so nee es ist ja gerade spannend genau und dass sind manchmal wirklich einfache sachen die dann vielleicht erläutert werden.

00:11:29: und das auch in der langzeitpflege habe ich gemerkt dass ganz viel Das könnte man noch mal erklären, ob das ein Pflegewagen ist.

00:11:37: Ein Dienstzimmer oder ein Bewohnerzimmer.

00:11:39: Aber gut funktioniert halt weil diese Einblicke die Transparenz, den man auch gibt.

00:11:43: Man lässt die Leute rein so dass machen wir ja auch ganz viel.

00:11:46: Weil ich persönlich immer das Gefühl habe, dass die Gesundheitsorganisation sich eher mal so wie wollen nur wenige leute reinlassen positiv und auch für das eigene Image, dass man vorheben kann.

00:11:58: Wenn man natürlich sagt kommt rein wir haben ja nichts in dem Sinne zu verstecken sondern wir zeigen euch wie die Arbeit hier ist.

00:12:04: Wie viele Leute sehen eure Beiträge?

00:12:07: Also jetzt geht es mal um das Thema Reichweite.

00:12:10: also mir geht's immer um zwei Dinge.

00:12:12: erstens Reichweiten aber der Reichweiter allein Dafür macht man es meistens nicht, sondern weil man irgendwas bewirken will.

00:12:20: Also kommen wir wieder zu bessere Bewerbersituationen oder vielleicht auch nicht nur quantitativ mehr Bewerber, sondern auch qualitativ mehr.

00:12:29: was mest ihr da und wo gibt's dazu Zusammenhänge?

00:12:32: Aber fangen wir vielleicht mal an mit der Reichweite.

00:12:34: und vielleicht Kevin kannst du dann im zweiten Schritt kurz etwas zu der veränderten Bewerbersituation sagen wenn es eine Veränderung gibt die messbar oder nachvollziehbar ist

00:12:44: Genau.

00:12:45: Ja, also ich muss sagen, das Reichweite ist jetzt nicht der wichtigste Punkt.

00:12:48: Also klar für die öffentlichen Arbeitsarbeit ist es nicht unwichtig.

00:12:51: aber anscheinend ist halt die Glaubwürdigkeit und da grenzen wir uns halt dar davon ab dass wir hier zu PR-mäßige glatte Auftritte zeigen, sondern halt eben dieses authentische.

00:13:00: Wir haben jetzt rein von Zahlen sprechen also jetzt glaube ich halbes Jahr beim Marienkrankenhaus.

00:13:04: wir haben über achtzig Millionen Aufrufe in der Zeit erzielt auf Instagram, TikTok oder auf Plattformenübergreifend.

00:13:11: viel Kommunikation und viel Interaktion in den Videos.

00:13:14: das ist jetzt nicht nur dass wird irgendwie gesehen aber keiner interagiert damit Sondern es provoziert.

00:13:20: Es kommen Anfragen Es werden diskutiert Also wie das Teil auch sein soll, um natürlich dann aufzufallen.

00:13:28: Wir haben hohe Reichweiten jetzt generiert und wir haben die Kanäle hochgezogen von den Follower-Zahlen her.

00:13:34: Diese Rheinzahlen sind in diesem kurzen halben Jahr schon sehr stark.

00:13:39: Ich glaube wir sind der zweitgrößte Klinikanal in Hamburg.

00:13:43: TikTok nach meiner Recherche so der Norddeutschland der größten Kanal mit diesem Konzept.

00:13:50: Aber wichtig ist natürlich auch, damit können wir dann schon mal sozusagen okay was bringt uns das am Ende halt auch.

00:13:56: Die Reichfahrt ist schön und gut aber welchen Nutzen haben wir davon?

00:13:59: Aber dass es schon sehr stark wie ich auch sagen muss schön, dass es ankommt weil wir den Pflegeberuf nach außen tragen und dadurch dass wir wirklich Videos mit Millionen aufrufen erreichen wir auch konnten das kann man ja alles einsehen die gar nicht vielleicht mit der pflege zu tun haben sondern auch die Gesellschaft mit den Pflegethemen.

00:14:17: Und das war auch so mein Ansatz, wir wollen natürlich auch neue Menschen für den Beruf begeistern.

00:14:23: Also ich würde einfach gerne nochmal Ruhe herausheben.

00:14:26: Achtzig Millionen Mal mehr oder minder gesehen.

00:14:32: Wir sprechen hier jetzt nicht um irgendein Video was ihr mal schnell dreht und dann fünfzig Leute sehen.

00:14:37: also Das hat schon eine Relevanz Was ihr da macht und Ich meine deshalb habe ich euch auch eingeladen hierher?

00:14:43: Was auch immer ihr macht und wie auch immer es macht die Bedeutung ist groß Und das will ich einfach noch mal so klarstellen.

00:14:50: Ich habe da wirklich ganz, ganz großen Respekt, weil du beschreibst es sehr nüchtern und bescheiden.

00:14:57: ja wir zeigen einfach nur die Realität aber da steckt natürlich viel dahinter und ihr macht da einen richtig guten Job.

00:15:03: also an der Stelle Kevin.

00:15:06: jetzt genau der zweite Teil der Frage zur Bewerbersituation.

00:15:12: was hat sich da geändert?

00:15:13: Habt ihr weniger internationale Einstellungen Bewerberquote vertreifacht, vervierfacht oder wie hat sich das verändert?

00:15:23: Wir müssen ehrlicherweise sagen dass wir auch vorher schon auf eine sehr stabile Bewerbungssituation blickt haben weil das Marinkrankenhaus einen sehr guten Ruf hat und wir in Hamburg auch das einzig akademische Lehrkranken raus für Pflegewissenschaft sind.

00:15:35: Gemeinsam mit der Hochschule Verangewandte Wissenschaften und das sozusagen nochmal so bestimmte Fukis setzt insbesondere auch hochschulisch qualifizierte Fliegende interessiert und auch ans Marinkrankenhaus bindet.

00:15:50: Also wir hatten vorher schon keinen schlechten Lauf, aber wir können schon ableiten dass wir insbesondere bei dem Bereich Ausbildung und Studierende eine erhebliche Steigerung unserer Ausbildungsraten haben so das wir in die glückliche Situation kommen ich hatte ja eingangs beschrieben zwei Drittel bis drei Viertel der Ausbildungskapazität gefüllt, wie heute praktisch nahezu voll sind mit unseren Ausbildungsplätzen in der Berufsfachschule sozusagen aktuell die einzige Klinik sind.

00:16:20: Die Kurse füllt in Gänze also alle angemeldeten Plätze füllt und dann durchaus auch spontan noch Plätze anderer Kliniken übernimmt.

00:16:30: Und so haben wir im Moment das Glück dass wir auszubildende Pro Ausbildungsplatz etwa auf zweistellige Bewerbungszahlen schauen und deswegen natürlich schon gucken können, wer passt qualitativ gut zu uns?

00:16:42: Und mit wem wollen wir den Weg gehen damit wir dann perspektivisch hoffentlich auch die Abbruchquote in der Ausbildung reduzieren.

00:16:49: Die ja bekannte Maßen eine Pflege relativ hoch liegt.

00:16:52: Auch da sind wir Gott sei Dank rund am Bundesdurchschnitt an dem wir uns jetzt nicht messen wollen sondern die Idee ist natürlich das möglichst gering zu halten Und es gibt immer vereinzelt Bewerbene, die dann auch klar signalisieren.

00:17:05: Ich bin über die Sozialmedien aufmerksam geworden.

00:17:07: Fragt ihr das im Bewerbungsprozess irgendwie am Anfang ab so als Ergebniskontrolle für euch?

00:17:14: Ja, also wir haben immer schon einige Jahre jetzt ein digitales Bewerbermanagement-Tool.

00:17:21: Wo sozusagen die sozialen Medien auch als Kriterium genannt sind wie man auf uns aufmerksam geworden ist.

00:17:27: das verfeinern wir jetzt aktuell aber auch nochmal und wir streben auch gerade noch mal so eine Umfrage unserer Auszubildenden und Studierenden an wo wir nochmal erfahren wollen wie sozusagen das Nutzerverhalten der Auszubillenden und Studien ist damit wir einen Gefühl dafür kriegen okay was braucht diese Generation?

00:17:43: Medien sind interessanter, damit wir das natürlich auch ständig weiterentwickeln können.

00:17:47: Das was jetzt gerade gut funktioniert ist natürlich in zwei Jahren dann schon wieder out!

00:17:52: Vielleicht, genau vielleicht funktionieren jetzt noch besser?

00:17:56: Man weiß es nur nicht.

00:17:57: Okay spannend also.

00:17:58: das heißt ihr könnt aktuell noch nichts sagen, dreißig Prozent eurer Bewerber kommen primär über Social Media oder zehn Prozent, dass seid ihr quasi grad noch dran

00:18:09: Das können wir im Moment nicht so ganz eindeutig ein Stück weit rückschließen, weil das jetzt auch kein Pflicht fällt in den Bewerbungsverfahren ist.

00:18:17: So dass man jetzt nicht angeben muss über welchen Kanal man aufmerksam geworden ist, weil man natürlich versucht dieses Bewerbung Verfahren an sich ja auch so schlank wie möglich zu halten.

00:18:26: Aber wir haben schon sehr positive Rückmeldungen von Bewerbenden und wir haben eben wirklich auch konkret E-Mails und Bewerbung, wo drin steht.

00:18:33: Ich bin über Instagram aufmerksam geworden und für uns ist ganz klar der Faktor Wir haben unsere Ausbildungsplätze vollkommen gefüllt zu ein hundert Prozent in schwierigen Kursen gegen Februar oder am April liegen Und jetzt nicht Schulabschluss direkt angegliedert sind.

00:18:49: und deswegen sagen wir schon Der Erfolg ist für uns ganz klar abzulesen.

00:18:53: Ich komme ehrlich gesagt immer noch nicht über diese Achtzig-Millionen Betrachtungen hinweg.

00:18:57: Also ich bin ein bisschen beeindruckt.

00:19:00: Jetzt würde ich gerne mal so ein bisschen versuchen, so eine Transfer Richtung Klinikabteilung also auch ärztliche Klinikafteilung zu machen.

00:19:08: mit euren Erfahrungen die ihr bisher gemacht habt was würdet ihr sagen für welche Kliniken oder Krankenhausabteilungen ist denn digitale Sichtbarkeit überflüssig?

00:19:19: Also ich würde jetzt sagen für keine.

00:19:21: Okay

00:19:21: Ja

00:19:22: Und wer profitiert mehr davon?

00:19:26: Die Zielgruppe kann man ja für sich definieren und da muss man schauen, wie gehen wir davon aus eine Zielgruppen zu erreichen.

00:19:34: Also wir haben uns jetzt das erste halbe Jahr ganz klar gesagt Wir setzen die Zielgruppes auf Auszubildende und Studierende um Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen ...zu zeigen, wie toll unser Beruf ist.

00:19:46: und eine entsprechende Ansprache haben wir versucht zu gestalten.

00:19:49: Und das ist ja immer die Frage, die man sich stellen muss.

00:19:52: Möchte ich Patientinnen ansprechen?

00:19:54: Möchtig Zugehörige ansprechen?

00:19:55: oder möchte ich die Fachmedien- oder Fachdisziplinen ansprechen, setze ich auf Mitarbeiter in der Akvise... Das ist ja das, was man sich immer als erstes als Frage stellen muss.

00:20:05: Unser Kanal zum Beispiel ist ja jetzt primär nicht dafür ausgelegt, Patientinnen oder Zugehörige zu erreichen.

00:20:12: also die dürfen uns natürlich gerne folgen.

00:20:13: wir haben nichts zu verstecken.

00:20:15: auch denen zeigen wir gerne unsere Arbeit.

00:20:17: aber es ist erstmal nicht im ersten Aufschlag unserer Zielgruppe.

00:20:20: Also ich habe schon rausgehört so zumindest in eurem Konzept ist Hauptmotivator- oder Triebfeder die Bewerber Mitarbeiter Situation.

00:20:30: Und da gibt es natürlich auch einfach Häuser, die von sich aus eine bessere Bewerber-Situation oder von sich auf eine schlechtere haben.

00:20:38: Weil man vielleicht an sich schon einen beliebten Abteilung ist.

00:20:43: Vielleicht ein kleiner Fachbereich wo es gar nicht so viele gibt... ...oder auch Orte wo es nicht viele Krankenhäuser gibt.

00:20:49: Habt ihr da so ne Einschätzung dass man sagen kann Unikliniken beispielsweise eher weniger in der Peripherie eher mehr?

00:20:56: Oder gerade in Ballungszentren weil's da auch sozusagen mehr Bewerber-Wettbewerb gibt, dass ihr da irgendwie noch irgendeine These habt auf Basis von dem was ihr bisher erlebt habt.

00:21:09: Also wir reden immer viel von dieser Öffentlichkeitsarbeit.

00:21:11: Was macht das extern?

00:21:13: Aber es macht halt viel auch aus, was intern passiert.

00:21:15: Viele Konzepte auch in.

00:21:16: gerade Corporate Influencing liegt ja eher im Bereich der.

00:21:20: eine Person außer Klinik die zeigt sich ist präsent baut vielleicht Reichweite auf Und man hat immer dieses Gesicht damit in Verbindung.

00:21:27: Bei uns ist es wirklich, wenn man sich jetzt anguckt wir haben so viele Mitarbeiter und sie zeigen halt aus also auch jeder Fachbereich da haben wir Mitarbeiter wo Videos entstehen wo die halt auch merken.

00:21:38: Also gerade zu Beginn ist ja immer ein bisschen skeptisch und ich hatte jetzt auch mit Praxenleitern, die schon sehr lange im Marienkrankungs arbeiten und wer will mich denn schon sehen so ungefähr?

00:21:47: Ich bin doch schon so älter, die auf einmal merken cool meine Arbeitwerte gesehen, mein fachliches Wissen also klar ist auch mal was Lustiges dabei an einem Video Und die Rückmeldung, gerade weil wir ja diese Reichweite, die du schon genannt hast oder noch mal betont hast haben.

00:22:02: Die dann plötzlich in der U-Bahn oder auch, weiß ich nicht, die Arne ist eine Fitnessstudio, die denn angesprochen wird?

00:22:06: Oder halt dann Auszubildende, die dann kommen oder sich vorstellen oder einen Rundgang durchs Haus machen... Ach hier, die kenn' ich ja schon!

00:22:12: Ich hab eure Videos gesehen.

00:22:14: also wo man merkt okay das hat Wirkungen, wo natürlich auch dann die Mitarbeiter selber sagen Also es ist ein schönes Gefühl, auf meine Arbeit ernst gesprochen zu werden.

00:22:22: Wir haben nicht nur extern diesen Mehrwert sondern auch intern wo Leute sagen ich herreiche viele und hilft natürlich auch so ein bisschen sichtbar zu werden ob das das Krankenhaus ist oder halt dann auch der Pflegeberuf.

00:22:35: Mest ihr regelmäßig die Mitarbeiter Bindung?

00:22:39: Oder die Identifizierung mit dem Arbeitgeber?

00:22:42: Das ist jetzt wahrscheinlich für dich Kevin eine Frage.

00:22:45: Genau, wir gucken schon.

00:22:46: Monatlich werden wir pro Station unsere Fluktuation aus.

00:22:49: Das gehört ja immer dazu und das ist ja also Sichtbarkeit und die Akquise neuer Kolleginnen und Kollegen ist das eine und das andere ist ja wie können mir möglichst unsere Kolleginnen und Kolleginnen im Marienkrankhaus möglichslang an uns binden?

00:23:04: Das steht auf einem anderen Papier und da schafft man letztlich jetzt nicht durch die Arbeitssoziale medieren sondern die wollen natürlich auch das Gefühl haben, dass was da gezeigt wird der Realität entspricht und jetzt nicht geschönte Werte sind, die dargestellt werden.

00:23:18: Ich würde sagen, das erreicht man einfach nicht unbedingt mit sozialen Medien, wenngleich die Mitarbeiter es natürlich anrechnen, dass sie sehen wir haben uns Gedanken gemacht wie wir unsere Strategie positionieren so dass wir neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen.

00:23:31: also das rechnen uns Mitarbeitende schon an, dass Sie sagen okay ihr habt ja aber auch etwas verändert damit wir mehr werden, damit sich die Arbeitssituation verändert und uns besser geht.

00:23:42: Das wird, glaube ich schon gesehen.

00:23:44: Noch mal auf den Punkt mit der Fluktuation pro Abteilung.

00:23:48: ist es dann so dass du John eher auf die Station gehst wo die Fluktation dann eben hoch oder niedrig ist?

00:23:57: Oder spielt das sozusagen da gar nicht mit rein?

00:23:59: weil also Hintergrund für die Frage ist natürlich In vielen ärztlichen Abteilungen ist ja teilweise ein Fachkräftemangel, Vakanten die nicht besetzt sind und die ärztliche Leitung dann auch gegebenenfalls denken.

00:24:16: so wie es gerade ist möchte ich gar nicht nach draußen gehen.

00:24:19: Also wie geht ihr sozusagen mit diesem Dilemma um, dass man eigentlich genau für die Bereiche eventuell Bewerber generieren möchte?

00:24:28: Wo es vielleicht gerade noch nicht so rund läuft oder die Leute einfach eine Mehrbelastung haben.

00:24:34: Wir reden natürlich auch darüber okay welche Bereiche sind gerade betroffen wo wir sagen wir brauchen da Menschen.

00:24:40: Aber es ist halt auch so, ich gehe dann schon in den Austausch mit dem jeweiligen Abteilungsleiter und bespreche das.

00:24:46: Und die müssen ihre Meinung einschätzen, okay jetzt lass uns was machen.

00:24:51: Also am Ende ist es für mich wichtig, ich geh da nicht hin, aber wir müssen jetzt hier machen.

00:24:55: Insofern fängt euch alle, ihr müsst sichtbarer werden, sondern es funktioniert nur wenn die jeweilige Abteilung und die Pflegekräfte selber natürlich sagen ja klar, ich bin dabei!

00:25:04: Ich mach da auch mit.

00:25:06: Wichtig ist halt Wenn ich da bin, also ich komme jetzt nicht und jetzt machen wir einfach sondern es muss halt auch passen.

00:25:13: Wir müssen einen Tag finden.

00:25:14: Es gibt auch mal Phasen wo's vielleicht gerade nicht so passt.

00:25:16: aber das ist auch der Vorteil meiner Funktion dass sie jetzt nicht extern extra kommen und jetzt müssen wir was drehen.

00:25:22: Sondern gut es ist grade kein guter Zeitpunkt.

00:25:25: Und würde man auch in Videos merken wenn das plötzlich Leute mitmachen die gar nicht mitmachen wollen.

00:25:29: Also wäre ja auch schlimm Wenn der Abteilung nachher sagt, wir sehen uns dann nicht.

00:25:33: Wir wollen das halt nicht oder haben jetzt gerade nicht die Kapazität ... Dann ist es halt auch erst mal so, weil das bringt ja wenig.

00:25:40: Die Leute da wirklich auf Zwang müssen jetzt Videos machen.

00:25:44: Da muss man schauen, inwiefern man das anders anpackt?

00:25:46: Oder inwiefer ich eine Rolle spielen soll und ob wir andere Möglichkeiten finden mit Sicherheit zu schaffen.

00:25:53: Okay,

00:25:53: d.h.,

00:25:54: wenn jetzt irgendwo schlechte Stimmung herrscht, dann würdet ihr in dem Moment vermutlich auf eine Sichtbarkeitsmachung verzichten,

00:26:04: oder?

00:26:06: Macht ja wenig Sinn.

00:26:07: Wenn es auch nicht gewollt ist!

00:26:08: Das ist mein Antrieb halt auch.

00:26:11: Es gibt genug Bereiche und auch genug Pflegekräfte die sagen ich sehe mich da nicht, ich habe da nichts wie Lust für einen anderen machen und so.

00:26:18: dann ist das vollkommen okay weil davon lebt das ja auch.

00:26:21: Das macht ja wenig sinn wenn da jemand steht und ich fühle mich gar nicht wohl mit.

00:26:26: Es ist nicht meine Welt Genau, also ich fange jetzt nicht an in Bereichen die das nicht wollen.

00:26:31: Ich mache es trotzdem Hauptsache, ich habe irgendwie Content.

00:26:35: Das ist nicht der richtige Weg in dem.

00:26:37: Aber Benedikt, du hattest das Eingangs eigentlich schon gesagt?

00:26:40: Das ist vor allem eben auch ein Führungsthema.

00:26:42: Es ist ja immer die Frage wie geht die Führungskraft selbst damit um?

00:26:45: Ist die Fährungskraft selbst bereit sich zu zeigen Und das erleben wir eben auch und dass wir versuchen, wir eben auf sukzessive möglichst in alle Köpfe reinzukriegen.

00:26:53: Dass das Führungsaufgaben sind, dass man sagt Mensch ja es droht uns vielleicht eine Herausforderung weil zwei Kolleginnen Schwanger sind dann ist jetzt der Zeitpunkt um was zu machen um die Akquise Trommel zu rühren um aktiv zu werden um sichtbar zu sein damit wir eben neue Kolleginnen gewinnen damit vielleicht gar nicht erst sich ein Defizit einstellt.

00:27:13: also ich gehe auch im Bereich herein wo mir gesagt wird eigentlich nur Gott wir sind hier super aufgestellt Aber es funktioniert halt nicht, wenn wir immer nur danach gehen.

00:27:21: Ah da ist jetzt gerade Bedarf und jetzt machen wir mal ein bisschen präsenter sondern ich sehe meine Aufgabe auch darin, egal welcher Bereich den zu zeigen weil die sich natürlich auch dann erst mal abgeholt fühlen.

00:27:35: Auch dieses ist ja schön, wenn es hier gut läuft und wir sind zufrieden und ein tolles Team, dass man das nach außen trägt.

00:27:40: Weil es kann immer andere Phasen geben.

00:27:43: Dann müsste man erstmal wieder was aufbauen.

00:27:45: Bleibt das beständig?

00:27:47: Das sehe ich gegensatz zu ... Wenn dann vielleicht Kampagnen gestartet werden, externen Kliniken oder anderen Organisationen im Gesundheitsbereich, müssen sie sichtbar werden, dann läuft eine Kampagne und endet das irgendwann.

00:27:59: Wir können wirklich ganz frei unsere Inhalte präsentieren, egal welcher Bereich das halt ist.

00:28:04: Auch wenn es ja aufgrund irgendwelcher Tatsachen hätte bei Leuten gesucht werden oder der Sichtbarkeit erhöht werden muss.

00:28:12: Ich finde es ganz spannend was ihr gerade sagt also im Sinne von bevor Brände entstehen wollt ihr quasi schon eine Nachschub vorsorgen damit es gar nicht zu dieser akuten Situation kommt.

00:28:25: ich erlebe Ähnlich, wir sind ja verantwortlich für das Street Fair Portal wo Krankenhausabteilungen im ärztlichen Bereich aufgenommen werden können wenn die Stimmung gut ist und die Leute zufrieden sind.

00:28:36: Und da ist häufig so dass manche sozusagen gar nicht mit online sichtbar werden wollen weil sie sagen ne brauche ich nicht die Bewerber sind eh gut aber dann müssen beispielsweise wie du Kevin gesagt hast zwei Mitarbeiterinnen schwanger werden.

00:28:53: Und dann wird aus einem ärztlichen Team von zwölf, dreizehn Leuten, wenn da zwei auf einmal fehlen und ich meine die Statistik ist immer da dass Menschen krank werden weggehen, schwanger werde

00:29:02: usw.,

00:29:03: das dann die Stimmung soweit runtergeht und auch sozusagen die Mehrbelastung hoch ist, dass sie nicht mehr die Attraktivität ausstrahlen wie jetzt zuvor.

00:29:14: Deshalb finde ich es ganz spannend einfach so eine Kernaussage, Sichtbarkeit tut eigentlich immer gut Wenn man eine gute Stimmung hat, soll man die zeigen.

00:29:23: Wenn die Stimmung vielleicht nicht optimal ist gibt es trotzdem eigentlich immer positive Aspekte ob das jetzt Teamzusammenhalt ist oder auch einfach diese medizinische sinnhafte Tätigkeit, die man im Pflegeberuf oder auch im Arztberuf ausübt.

00:29:36: Das finde ich total spannend.

00:29:38: und vielleicht noch eine letzte Abschlussfrage.

00:29:41: Kevin, du hattest auch gemeint es ist Führungsaufgabe und auch eine Frage des Selbstverständnisses der Führungskräfte also Abteilungsleitungen.

00:29:51: Was würdet ihr denn sagen?

00:29:53: Es sind so die strategischen Fragen Die man sich beantworten muss als als führungsskraft oder abteilungs leitung Bevor man jetzt ich sage mal was ähnliches wie ihr startet.

00:30:07: Also dass man sagt okay Ich möchte sozusagen wirklich die digitale Sichtbarkeit erhöhen.

00:30:12: Dafür stellen wir einen Pflegekommunikator oder einen ärztlichen Kommunikator ein, der dann das sichtbar macht.

00:30:19: Was wert es was man sich strategisch überlegen muss?

00:30:23: Da geht's für mich um die Frage welche Kompetenzen braucht man da, welche Kapazität muss man da einplanen?

00:30:30: und so weiter.

00:30:31: Vielleicht Kevin, was denkst du dazu?

00:30:34: Also man muss vor allem wissen was man möchte.

00:30:38: Man muss wissen, wer ist meine Zielgruppe?

00:30:40: Wo ist mein Bedarf?

00:30:41: Wo will ich hin?

00:30:43: Mit wem will ich das machen und wie viel?

00:30:45: Vertrauen kann nicht geben.

00:30:48: Sonst braucht man es eigentlich nicht machen.

00:30:50: Ich glaube, dass ist so das Allerwichtigste.

00:30:53: Und aus deiner Sicht John für denjenigen der dann eine Rolle auffüllt was ist für dich wichtig?

00:31:01: also erstmal von der Arbeitsumgebung oder auch von deinen Kompetenzen ohne was würde es nicht klappen.

00:31:08: Ja, der wichtigste Punkt betone ich auch immer wieder.

00:31:10: Wenn es um das Thema geht ist halt das Thema Vertrauen.

00:31:13: also dass ich... Das war auch in den Vorgesprächen auch der Grund wo mich gesagt habe okay das ist der richtige Weg eine Führungskraft zu gehen, wo man auf das Kühler das ist auf Augenhöhe und ganz viel Vertrauen.

00:31:25: Dass man wirklich sagt weil das ist ja glaube hier in Deutschland im Klinikalltag jetzt nicht normalste wahrscheinlich, dass es eine Pflegekraft gibt die wo man sagt ne du kümmerst dich jetzt um die Öffentlichkeitsarbeit und Du musst nicht Video A dahin schicken.

00:31:40: Wir gucken mal ob jedes Wort richtig gesprochen ist sondern wir kennen deine Kompetenzen Und mach mal so wie wir haben regelmäßigen Austausch und da am Ende zählt halt ganz viel einfach das Vertrauen im Mitarbeiter zu haben und in meiner Erfahrung auch als Pflegekraft oder auch in anderen Bereichen der Pflege fehlt das ganz ganz viel.

00:31:56: deswegen also Dass man wirklich auch einfach sagt lasst die pflege doch mal über ihren Beruf sprechen.

00:32:02: Das ist ja unser Ansatz auch, dass wir da jetzt nicht von der Unternehmenskommunikation haben.

00:32:06: mit der arbeit ich auch zusammen.

00:32:08: Wir haben auch Themen die wir dann gemeinsam angehen.

00:32:11: Aber warum lässt man die Pflegekräfte nicht selber ihren Beruf nach außen zeigen?

00:32:15: Warum holen wir uns mal extern Leute oder andere, die das jetzt machen sollen, die gar nicht zum Bereich kommen und da verschiebt sich das ja alles.

00:32:20: Also intern hat man dann dieses Problem dass Leute sich da nicht so wiedersehen und extern natürlich auch.

00:32:25: gerade wenn man weiß Pfleger hat natürlich ihre Baustellen und es wird einmal alles.

00:32:29: nur nie alle sind glücklich, alle sind toll, alles ist top.

00:32:31: überall haben wir Herausforderungen und das macht's am Ende halt glaube ich aus.

00:32:36: Klar muss man Social Media affin sein.

00:32:37: Das gehört dazu, dass sich nach außen zeigen können.

00:32:41: aber am Ende mit der Führungskraft wie das in vielen Bereichen auch dann ist in den Abteilungen ganz viel Vertrauen einfach schenken und so merke ich das ja hier auch noch mal ganz speziell die Arbeit wertvoll.

00:32:53: Ich kann frei agieren, ich merke dieses Vertrauen, kann meine Kreativität ausspielen und es wird halt mitgegangen und wenn irgendwas ist gehen wir einen Austausch und das ist das Entscheidende.

00:33:05: Ich danke euch zwei wirklich herzlich, das war super interessant für mich.

00:33:10: Wir haben gelernt digitale Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck und auch keine Frage persönlicher Eitelkeit.

00:33:17: ob und in welchem Umfang sie gewünscht ist es so ein bisschen abhängig von der Führungskraft oder Leitungsentscheidung.

00:33:24: Und ich glaube schon insbesondere dort wo es einen großen Wettbewerb um Mitarbeitende gibt kann Sichtbarkeiten entscheidenden Vorteil darstellen wie das dann gemacht wird oder ausgestaltet wird, ob jetzt die Abteilungsleitung selbst viel postet weil digital affin oder man Mitarbeitende einstellt.

00:33:43: Die dann zu Reichweite und dem Ergebnis führen.

00:33:47: Das sei mal so bisschen dahingestellt und natürlich auch abhängig von dem konkreten Ziel und den Ressourcen.

00:33:55: insofern ich hoffe da war vieles dabei für die Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:33:59: vielen lieben Dank nochmal an meine zwei geschätzten Gäste heute Und ich wünsche Ihnen alles Gute und bis zum nächsten Mal.

00:34:27: Tschüss!

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